Lobpreisung und Verriss
Dr. House meets Goodfellas
Wie rezensiert man ein Buch, bei dem man ungelogen auf jeder der 300 Seiten mindestens einmal schallend lacht? Man kann schlecht sagen, "kaufen!" und den Rest der Zeit mit Vorleserei befuellen. Wobei ich durchaus versucht bin, ihnen diesen billigen Trick anzudrehen. Koennen Sie lachen, wenn die Antwort des Stationsarztes, auf die Bedenken einer Patienten, dass man ihr das falsche Bein... »
Wenn die Preise (nicht) fallen
In wessen Haut wollte man am 27. Januar dieses Jahres nicht stecken? In der eines Jurors des Literaturnobelpreiskommites. Denn nachdem John Updike seit 50 Jahren große Literatur produziert hatte, raffte ihn an eben diesem Tage der Lungenkrebs hinweg, während sich die Buchblinden in Stockholm wahrscheinlich darüber stritten, welche Minderheiten-Kontinent-Sprachen-Haarfarben-Geschlechterkombination denn dieses Jahr der literary correctness wegen beehrt werden... »
Von Nerds und Chikkas…
"Oscar Wao ist nicht nur hässlich, fett, introvertiert und ein von Science Fiction besessener Nerd ohne nennenswerte Freunde und - als wäre dies nicht grausam genug - sich dieser Tatsachen ohne Illusionen bewußt. Um sein Leben zur realen Hölle zu machen, trifft seine Erscheinung nicht auf ein nachsichtiges Umfeld, sondern auf die von extremem Machismo geprägte Haltung der dominikanischen Einwanderer... »
Wir vergeben den Literaturnobelpreis
"Dieses Zeichnen von Charakteren mit zwei, drei definierenden Widersprüchen anstatt die Kompliziertheit der Person mit Szene auf Szene neuen Facetten zu zerreden, ist das grosse Erlebnis an den Rabbit-Romanen. Man kann sich als Leser weder hinter der Vielfalt der möglichen Reaktionen des Helden verstecken, noch geht die durchaus wendungsreiche Story in einem Tempo voran, das sie eine Entschuldigung fuer eventuelle... »
Tiffanys
Wenn man die Hässlichkeit Junot Diaz' Oscar Wao kombiniert mit der Aussichtslosigkeit John Updikes' Rabbit erhält man - Heinz Strunk. Auch er hat ein trauriges Leben der Onanie in einer hässlichen Kleinstadt vor sich, im Angesicht der Akne - doch dann kommen sie: Die Tiffanys. Download Fleisch ist mein Gemüse von Heinz Strunk Rezensiert von Herrn Falschgold Gelesen von Heinz... »
Was kommt?
Nachdem wir den letzten Pulitzerpreis zwar lange vor dessen Verleihung gelesen hatten, aber erst zu dessen Deutscher Veroeffentlichung besprochen haben, warten wir dieses mal nicht so lange: Beat the Reaper von Josh Bazell wird’s (oder auch nicht). Dazu der Mann, der die Aeh’s und Mhh’s Alexander Kluges mit Inhalt fuellte, bis er scheissefrueh verstarb: Krieg ohne Schlacht: Leben in zwei... »
Huch? Alles neu?
Der Frühjahrsputz steht an! Wir haben unser altes Design einfach nicht mehr ausgehalten, es war irgendwann mal sehr schön, aber es lud nicht gerade zum Stöbern ein und war pain-in-the-ass zu befüllen. Also haben wir etwas vorfristig den Hebel umgelegt, es zwickt und zwackt noch an allen Ecken und Enden, aber die aktuelle Sendung wird so präsentiert, wie wir uns... »
Leise kriselt der Schnee
Solche Sendungsueberschriften kommen raus, wenn man zu viel fern schaut. Doch solcherlei Zustand zu vermeiden gibt es unsere Sendung: Download here. ... »
Johannes Mario Simmel – Es muß nicht immer Kaviar sein
Rezensent: Frau Lumpini Vorleser: Tom Wittig In "Es muss nicht immer Kaviar sein" von Johannes Mario Simmel huldigt dieser dem guten Leben und dem antifaschistischen Kampf. Download... »
Nassim Nicholas Taleb – The Black Swan
Rezensent: Herr Falschgold Vorleser: David Chandler Ein Black Swan ist ein unerwartetes Ereignis und der Titel des Buches von Nassim Nicolas Taleb. Herr Falschgold ist begeistert. Download here. Download Bestellen (Original) Bestellen... »