Schlagwortarchiv
Erziehung der lustfeindlichen Linken
"Ursula Winnington unternimmt in ihrem "Leib- und Magenbuch" den nicht zu unterschätzenden Versuch, der ostdeutschen Bevölkerung Gaumen- und Leibesfreuden näherzubringen und sieht sich dabei mit dem Umstand konfrontiert, dass zum Einen die gesellschaftliche Haltung gegenüber Gourmets eine abschätzige ist, und also der Versuch unternommen werden muss, mit Hilfe von Engels, Marx und anderen über jeden Verdacht der Unterdrückung der arbeitenden... »
Tierquälerei und der koloniale Blick auf das Fremde
"Wandel und Entwicklung von gesellschaftlichen Haltungen und Ansichten, seien es kolonialistische gegenüber den ursprünglichen Lebensräumen der Tiere, und superiore gegenüber der Natur, die um jeden Preis, und sei es deren Tod, den absurden Vorstellungen der Dompteure gemäßes Verhalten zeigen sollen, und die immer wieder zu Tage tretende Motivation, nämlich der monetäre Gewinn bei so offensichtlicher Gewalt gegenüber den Tieren, lassen... »
Für eine bessere Welt
"Martha McCaughey zeigt ihre Wertschätzung für die bisherigen theoretischen Leistungen von feministischen Theoretiker_innen, fordert jedoch die größere Berücksichtigung von körperlicher Selbstverteidigung und betont deren Herausforderung an den Feminismus, neue Wege zu suchen, wie Frauen ihrer Unterordnung in einer Gesellschaft widerstehen können, die doch spezielle Körper mit irrealen Anforderungen z. B. an Schlankheit und Busengröße verlangt. Damit verbindet sie die Forderung... »
Kein Sex löst auch keine Probleme
Es ist einfach, die Tetralogie von Stephenie Meyer um die Protagonisten Isabella Swan und den Vampir Edward Cullen zu ignorieren, wenn man nicht gelegentlich Bestsellerlisten für Lesetipps anschaut und daran interessiert ist, was große Menschenmassen für die heimische Bibliothek anschaffen und Mutmaßungen wagt, was dies für die Verfassheit der Gesellschaft bedeuten mag. Irmgard Lumpini kann nur abraten, liest trotzdem alle Teile... »
Kapitalismus und was man früher – dagegen – hätte tun können…
..erschienen 1962 in der DDR, entwickelte sich in den Folgejahren zu einem Klassiker der DDR-Kinderliteratur und war zeitweise Pflichtlektüre für die Einheitsstufen der 6. Klassen der sogenannten Polytechnischen Oberschule. Am Beispiel der Familie Kling und ihren Begegnungen mit Karl Marx - im Titel wie im Buch "Mohr" genannt - werden die Möglichkeiten durchexerziert, die einem als Mitglied der Unterschicht im industrialisierten England offenstehen: Ausbeutung, Armut, Kinderarbeit, oder... »
Uwe Tellkamp – Der Turm
Rezensentin: Irmgard Lumpini Leseprobe: Heiko Schramm Ob Uwe Tellkamp mit der biederen Abbildungswut des "Turms" die ultimative End- und Wendegeschichte der DDR beschrieben hat, muss bezweifelt werden. Dass "Der Turm" in der bildhaften und geistigen Tradition des deutschen Bildungsbürgertums steht, Historie um störende Elemente zu bereinigen und dabei eigene Handlungen stets als Reaktion, nie Aktion begreift, wird auf knapp 1000 Seiten deutlich.... »
Uwe Tellkamp – Der Turm
Rezensent: Herr Falschgold Leseprobe: Heiko Schramm Ist Uwe Tellkamp der Thomas Mann des 3. Jahrtausends? Herr Falschgold beleuchtet des Autors Ambition und deren Ausführung.. Bestellen Download... »
Daily Show with Jon Stewart Presents America (The Book)
Rezension: Irmgard Lumpini Leseprobe: David Maddox Bestellen Download... »
America, America
Kein Buch - ein Pageturner, den man trotzdem so langsam liest wie nur... »
Joseph Heller – Endzeit
Rezensentin: Irmgard Lumpini Leseprobe: Tom Vogel Bestellen Download... »