Schlagwortarchiv
Krieg ist immer.
Zur Zeit sind es knapp 40. In Afghanistan kämpfen Amerikanische Truppen jetzt im 10. Jahr. Während der Krieg in den Medien durch Zahlen und Zeiten, Feinde und Verbündete, Regionen und Gebiete dargestellt wird, leben und sterben vor Ort Menschen, sogenannte Soldaten. Was in deren Kopf vorgeht, wie ein Alltag zwischen Leben und Tod bewältigt wird und welche Auswirkungen das auf... »
Irmgard! Die Ludditen kommen..
..sagte Herr Falschgold zu seiner Kollegin nach dem Lesen der Klappentexte von Jaron Laniers "You Are Not a Gadget: A Manifesto" und Frank Schirrmachers "Payback". Es war die Zeit, als die Facebookdebatte auch ausserhalb der Panischen Republik Deutschland Wellen schlug und es dem Herrn Falschgold danach war, sein Missfallen darob zu äussern. In der Hoffnung kluge Dinge übers Internet zu... »
Geflügelte Worte von großer Traurigkeit
"..Carson McCuller treibt die Frage um, ob etwas anderes als Einsamkeit möglich ist, und um es vorweg zu nehmen: Auch wenn Hoffnungslosigkeit nicht das bestimmende Gefühl der Lektüre ist, die Antwort steht vorne drauf und bleibt ja: Das Herz ist ein einsamer Jäger Carson McCuller treibt die Frage um, ob etwas anderes als Einsamkeitmöglich ist, und um es vorweg zu nehmen: Auch wenn Hoffnungslosigkeitnicht... »
Stadt, Land, Mensch
Jeden Monat machen wir in unserer Sendung “Studio B - Lobpreisung und Verriss” auf Geschriebenes aufmerksam und streuen dabei nur gelegentlich ein Hörspiel oder Audiobook ein. Das ist ungerecht, ist doch das gut vorgelesene Buch nicht nur als Helfer des nur defizitär Lesefähigen beliebt, sondern - wie im Falle der hier Ausführenden - Hilfe bei der Erledigung lähmend langweiliger Hausarbeit,... »
Die Kunst der Fuge
Vor Monaten schon verschenkte Heiko Schramm, einer unserer liebsten Vorleser hier bei Studio B, den Roman "Der Untergeher" von Thomas Bernhard an den Herrn Falschgold. Nun wusste dieser a) ansatzweise über die Schwere und Dunkelheit des Werkes Bescheid und neigt b) zu oberflächlichem Halodri, was ihn immer wieder zu leichter verdaulichem Wortgut greifen ließ, statt sich dem brillanten Werk zu... »
Klassiker der DIY! Kultur
1959 im Rudolf Arnold Verlag Leipzig veröffentlicht, wurde die "Methodische Anleitung für Werkarbeiten aus Papier und Pappe", wie auf der 2. Umschlagseite vermerkt, vom Deutschen Zentralinstitut für Lehrmittel für die Verwendung in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen der Deutschen Demokratischen Republik empfohlen. Wer den Klassiker der DIY! Kultur absolviert hat, hat alles für die Streetartkarriere im Paste-up Bereich gelernt: Paste-Up bezeichnet im Allgemeinen... »
Ost-Westlicher Divan
In einem Mix aus Kriminalromanen, Autobiographie und Kinderbuch decken wir heute sowohl räumlich den halben Globus von Hongkong bis New York ab, als auch zeitlich eine Strecke von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ©2009. Taucht Harry Thürk noch als DDR-Schriftsteller in Heiner Müllers Autobiographie "Krieg ohne Schlacht" auf, die heute von Herrn Falschgold vorgestellt wird, beginnt dieser kurz vor... »
Kapitalismus und was man früher – dagegen – hätte tun können…
..erschienen 1962 in der DDR, entwickelte sich in den Folgejahren zu einem Klassiker der DDR-Kinderliteratur und war zeitweise Pflichtlektüre für die Einheitsstufen der 6. Klassen der sogenannten Polytechnischen Oberschule. Am Beispiel der Familie Kling und ihren Begegnungen mit Karl Marx - im Titel wie im Buch "Mohr" genannt - werden die Möglichkeiten durchexerziert, die einem als Mitglied der Unterschicht im industrialisierten England offenstehen: Ausbeutung, Armut, Kinderarbeit, oder... »
Klassisch
Jeden Monat machen wir in unserer Sendung “Studio B - Lobpreisung und Verriss” auf Geschriebenes aufmerksam und streuen dabei nur gelegentlich ein Hörspiel oder Audiobook ein. Das ist ungerecht, ist doch das gut vorgelesene Buch nicht nur als Helfer des nur defizitär Lesefähigen beliebt, sondern - wie im Falle der hier Ausführenden - Hilfe bei der Erledigung lähmend langweiliger Hausarbeit,... »
Leichtpunkt
Ok, der Titel ist ein bissel albern, aber wir konnten und wollten uns diesmal keinen _Schwer_punkt setzen. Dafuer durchbricht die Themensetzung die sonst ueblichen Rezensentenzuordnungen. Zwar ist die sportive Frau Lumpini auch diesmal wieder mit einem dergearteten Werk zugange, "Tatort Stadion" von Dembowski und Scheidle (Hrg.), jedoch behandelt sie in der Rubrik "Der uebersehene Klassiker der Moderne" diesmal einen... »